Lexikon

Fachbegriffe

A

Abstützreaktion
(Abfanghaltung) Ein Reflex, der zur Streckung der Arme führt und dem Schutz des Körpers und des Gesichts beim Fallen dient.

Adiadochokinese
Unfähigkeit, eine Bewegungsrichtung schnell zu ändern z. B. schnelles Handdrehen.

Activity of daily Living
Aktivitäten des täglichen Lebens.

ADS
Aufmerksamkeitsdefizitsyndrom, Verhaltensstörung mit Aufmerksamkeits- u. Konzentrationsstörung, Impulsivität, mangelnder Frustrationstoleranz u. evtl. motorischer Hyperaktivität.

ADHS
Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätssyndrom mit hyperkinetischen Syndrom.

Agonist
Muskel, der eine Bewegung ausführt (siehe auch Antagonist).

Anamnese
(Erinnerung) Krankengeschichte. Art, Beginn und Verlauf der Beschwerden, die im Gespräch mit dem Patienten erfragt werden.

Anpassungsreaktionen
Eine angemessene Handlung, mit der ein Individuum sinnvoll auf einen aus seiner Umwelt stammenden Reiz reagiert.

Antagonist
Muskel, der eine dem Agonisten entgegengesetzte Bewegung ausführt.

Aphasie
Zentrale Sprachstörung nach abgeschlossener Sprachentwicklung, z.B. nach einer Schädigung des Sprachzentrums im Gehirn, sprachabhängige Leistungen, wie z. B. Schreiben oder Rechnen, können mit beeinträchtigt werden.

Apoplex
Schlaganfall, plötzliches Aussetzen der Funktion eines Organs, wie Gehirn oder Herz.

Apraxie
Störung von Bewegungsabläufen oder der Bewegungsplanung, Ursachen sind Schädigungen im Gehirn.

Arthritris
Gelenkentzündung.

Assoziierte Reaktion
Ist die unwillkürliche Mitbewegung von Muskelgruppen bei Anspannung anderer Muskelgruppen.

Ataxie
Störung der Koordination der Bewegungsabläufe.

Athetose
Bewegungsstörung mit überschießenden unwillkürlichen Bewegungen.

ATNRA
symmetrisch tonischer Nackenreflex („Fechterstellung“); frühkindlicher Reflex mit einer Dauer vom 1. Lebenstag des Kindes bis ca. Ende des 6. Monats.

Auditiv
(akustisch) Den Sinn des Hörens betreffend.

Autismus
Kontaktstörung mit Rückzug in die eigene Vorstellungs- und Gedankenwelt und Isolation von der Umwelt; eine Form von Hirnstörung, die die Fähigkeit herabsetzt, Beziehungen zu Personen, Gegenständen oder Ereignissen aufzunehmen.